«Wer langsam geht, kommt weit»

 

Afrikanische Sprichwörter aus dem Alltagsleben

Herausgeberin: Stiftung Grasland Kamerun, 2017

Umfang: 112 Seiten, broschiert
Format: 135 x 200 mm

mit 37 farbigen Vignetten, 1 Fotografie

CHF 18.– inkl. Porto und Verpackung                     

ISBN 978-3-905817-85-0

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Inhalt

Sprichwörter nehmen in allen Kulturen ihren Platz ein und sind fester Bestandteil im afrikanischen Alltag. Seit Jahrhunderten mündlich überliefert, werden sie trotz moderner Kommunikationsmittel noch heute angewendet und die Bilder gepflegt, die sie erzeugen. Davon spricht der Reichtum der von Hans Knöpfli sorgfältig für diese Publikation gesammelten Lebensweisheiten.

 

Von vielen dieser Lebensweisheiten geht etwas Wohltuendes, Beruhigendes und auch Hoffnungs-volles aus. Zum Beispiel mit dem Sprichwort aus Kamerun: „Jedes Kind ist ein Zeichen der Hoffnung für diese Welt“. Andere mahnen uns zur Besinnung und machen Mut zur Nachahmung oder gar zur Änderung. Wiederum andere sagen etwas so Selbstverständliches, dass man sich wundert, warum es eine Lebensweisheit sein soll. Zum Beispiel: „Wer auf einen Baum klettern will, fängt unten an, nicht oben.“

 

Möge der grosse Wunsch des Autors in Erfüllung gehen, dass diese Sprache nie versiegen werde.

 

Der Autor

Hans Knöpfli wurde 1927 geboren und wuchs in Berg-Dägerlen (ZH) auf. Nach der Lehre und einigen Berufsjahren als Möbelschreiner trat er bei der Basler Mission ein, studierte Theologie in Basel und Oxford und schloss nach dem Vikariat in Oberrieden (ZH) als ordinierter Pfarrer der Zürcher Landeskirche ab.

 

Der Autor lebte von 1956 bis 1993 in Kamerun, Westafrika. Er gründete Handwerkszentren mit dem Ziel, das Verschwinden der einheimischen Handwerkskunst zu verhindern und die Arbeitslosigkeit einzudämmen. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz schrieb er mehrere Bücher in Englisch und Deutsch über das Kunsthandwerk im Kameruner Grasland. 2005 erhielt er von der Theologischen Fakultät der Universität Yaoundé (Kamerun) die Ehrendoktorwürde in Anerkennung seiner Verdienste um Kultur, Kunst und Tradition in Kamerun, verbunden mit dem Kampf gegen die Armut.